Welche Pflanzen dürfen nicht auf den Kompost?

Der Kompost ist ein wunderbarer Ort, um Abfälle aus dem Garten in wertvollen Humus zu verwandeln. Aber Achtung: Nicht alle Pflanzen sind dafür geeignet! Einige können das empfindliche Gleichgewicht des Komposts stören und sogar Probleme verursachen. Hier erfahren Sie, welche Pflanzen Sie besser nicht auf den Kompost werfen sollten.

Krankheitsbefallene Pflanzen

Wenn Ihre Pflanzen von Krankheiten oder Schädlingen befallen sind, sollten Sie sie auf keinen Fall auf den Kompost werfen. Besonders bei Pflanzen, die von Pilzen oder Bakterien betroffen sind, kann sich der Erreger auf dem Kompost weiterverbreiten. So können Sie sich ungewollt eine Armee von Schädlingen heranzüchten, die Ihren Garten in der nächsten Saison heimsuchen werden.

Ein weiteres Problem bei kranken Pflanzen ist, dass sie das Mikrobiom des Komposts durcheinanderbringen können. Viele Krankheitserreger überleben die Kompostierung nicht, aber es gibt auch Ausnahmen. Um auf Nummer sicher zu gehen, werfen Sie befallene Pflanzen lieber in den Restmüll oder verbrennen sie, anstatt das Risiko einzugehen.

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Pflanzen mit starken Giftstoffen

Einige Pflanzen enthalten starke Giftstoffe, die beim Zersetzen im Kompost problematisch werden können. Besonders Pflanzen wie die Efeu, Rhododendron oder Wolfsmilch können schädliche Substanzen freisetzen. Diese können sowohl die Tiere, die den Kompost durchwühlen, als auch zukünftige Pflanzen im Garten gefährden.

Der Abbau dieser Giftstoffe im Kompost dauert oft länger, was bedeutet, dass Sie sich in der Zukunft mit unerwünschten Chemikalien auseinandersetzen müssen. Also: Finger weg von diesen pflanzlichen Problemkindern und besser in den Restmüll damit!

Obst- und Gemüsereste mit Samen

Der Kompost ist nicht der richtige Ort für Obst- und Gemüsereste, die noch Samen enthalten. Ein Apfel mit Kernen oder eine Tomate mit Fruchtfleisch kann auf dem Kompost perfekt zersetzt werden. Doch die Samen überstehen den Kompostierungsprozess und sprießen, wenn Sie den fertigen Kompost in Ihrem Garten verteilen. So haben Sie plötzlich eine Horde ungebetener Gäste, die Sie nicht auf Ihrem Beet haben wollen.

Stellen Sie sich vor, Sie ziehen plötzlich Kürbisse mitten im Garten, obwohl Sie gar keine gepflanzt haben. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch eine ziemliche Mühe, die ungewollten Pflanzen wieder loszuwerden. Besser, Sie entfernen die Samen vorher und geben die Reste in den Kompost, ohne dass das Saatgut dabei ist.

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Große Mengen von Küchenabfällen

Obwohl Küchenabfälle eine wertvolle Quelle für Stickstoff und andere Nährstoffe darstellen, sollten Sie nicht zu viel davon auf einmal in den Kompost geben. Besonders bei feuchten Abfällen wie Gemüseresten oder kaffeesatz kann der Kompost schnell zu einer stinkenden, anaeroben Masse werden, die weder den Garten erfreut noch die Kompostierung fördert.

Es ist wichtig, dass Sie den Kompost regelmäßig durchmischen und auf eine ausgewogene Mischung aus grünen und braunen Materialien achten. Ein zu hoher Anteil an Küchenabfällen kann den Kompostprozess stören und unangenehme Gerüche verursachen. Versuchen Sie also, Ihren Komposthaufen nicht mit zu vielen Abfällen aus der Küche zu überladen.

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