Wie oft mit Welpe Gassi gehen?

Ein Welpe zieht ein – die Freude ist groß, die Pfützen auch. Kaum hat man sich umgedreht, schon passiert’s: ein kleines Malheur mitten auf dem Teppich. Willkommen im echten Hundebesitzerleben! Doch wie oft muss man eigentlich mit einem Welpen rausgehen, damit Sofa und Teppich langfristig verschont bleiben? In diesem Ratgeber klären wir das auf – und zwar mit einem Augenzwinkern.

Warum Welpen häufiger Gassi müssen als erwachsene Hunde

Welpen sind wie kleine Kinder: Sie haben keine Geduld, kein Zeitgefühl und schon gar keine Kontrolle über ihre Blase. Ein junger Hund kann seine Bedürfnisse nicht lange zurückhalten – manchmal nur 30 bis 60 Minuten, bevor es wieder dringend wird. Wenn man also denkt: „Och, das geht noch bis zur nächsten Werbepause“, irrt man sich meistens gewaltig.

Die Blase eines Welpen ist klein, fast so klein wie der Verstand derer, die glauben, man könne einen Welpen über Nacht stubenrein bekommen. Regelmäßige Gassi-Gänge sind das A und O, um Pfützen und Häufchen drinnen zu vermeiden – und um die Nerven aller Beteiligten zu schonen.

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Ein weiterer Grund: Welpen lernen durch Wiederholung. Je öfter sie draußen ihr Geschäft verrichten dürfen, desto schneller verstehen sie das Prinzip. Also: Geduld, Leckerlis bereithalten – und Jacke an!

Wie oft ist oft genug?

Ein guter Richtwert lautet: pro Lebensmonat plus eins – das ergibt die ungefähre Anzahl der Stunden, die ein Welpe seine Blase tagsüber kontrollieren kann. Ein 2 Monate alter Welpe sollte also spätestens alle 3 Stunden raus. In der Praxis heißt das: früh, vormittags, mittags, nachmittags, abends – und möglicherweise nochmal nachts.

Nach dem Schlafen, Fressen und Spielen ist es immer höchste Gassi-Alarmstufe. Diese Aktivitäten kurbeln den kleinen Verdauungstrakt an, als hätte man eine Mini-Kaffeemaschine angeschmissen. Und wie bei uns nach dem Kaffee – der Weg zur Toilette sollte dann nicht weit sein.

Auch nachts muss man unter Umständen raus. Ja, das bedeutet für Herrchen und Frauchen: Schlafanzug überziehen, Taschenlampe einpacken, tief durchatmen und raus in den Garten oder auf die Straße. Ein Welpe ist kein bequemes Haustier – aber ein treues.

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Der perfekte Gassi-Plan für Welpen

Damit im Alltag nichts schiefgeht (und kein Teppich leidet), ist ein strukturierter Plan Gold wert. Regelmäßigkeit hilft dem Welpen, sich sicher zu fühlen – und man selbst weiß, wann man den Eimer und den Teppichreiniger bereithalten sollte.

Hier ist ein einfacher Tagesplan für einen 8 Wochen alten Welpen. Natürlich sind alle Welpen unterschiedlich, aber diese Übersicht hilft als Orientierung:

Uhrzeit Was steht an?
06:30 Uhr Aufstehen & Gassi
08:00 Uhr Fressen & Gassi danach
11:00 Uhr Kurzer Spaziergang
13:00 Uhr Nach dem Füttern wieder raus
16:00 Uhr Spielzeit & anschließend Gassi
18:30 Uhr Letztes Futter + Gassi
22:00 Uhr Abendrunde vorm Schlafen

Wichtig: Der Plan ist flexibel. Wenn der kleine Vierbeiner plötzlich unruhig wird, im Kreis läuft oder zur Tür flitzt, ist das ein sicheres Zeichen: Es ist mal wieder Zeit fürs Gassi-Gehen!

Was tun, wenn’s doch mal daneben geht?

Kein Welpe der Welt schafft es ganz ohne Missgeschicke – und kein Teppich bleibt für immer rein. Wichtig ist, nicht zu schimpfen, sondern zu verstehen: Der Kleine weiß es einfach noch nicht besser. Statt Ärger gibt’s liebevolle Konsequenz – und Putzmittel mit Geruchsneutralisierer.

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Ruhe bewahren ist das Zauberwort. Und: Ein guter Vorrat an Küchenrolle, Enzymreiniger und Gelassenheit sind die besten Freunde des Welpenhalters. Denn was heute eine Pfütze ist, ist morgen schon vergessen – vorausgesetzt, man reagiert richtig.

Und hey: Jeder Gassi-Gang ist nicht nur Training für den Hund – sondern auch Bewegung für den Menschen. Man spart sich das Fitnessstudio, lernt die Nachbarn kennen und erlebt die schönsten Sonnenaufgänge – meistens im Schlafanzug, aber hey, irgendwas ist ja immer.

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