Die Frage, wie man einen Hund richtig hochhebt, mag auf den ersten Blick einfach erscheinen. Doch es gibt einiges zu beachten, um nicht nur den Hund, sondern auch sich selbst vor Unannehmlichkeiten zu bewahren. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du deinen Hund sicher und effizient hochheben kannst – und das alles mit einem Hauch von Humor.
Die Vorbereitung: Ist dein Hund bereit?
Bevor du überhaupt daran denkst, deinen Hund hochzuheben, solltest du sicherstellen, dass er in der richtigen Stimmung ist. Nicht jeder Hund liebt es, angehoben zu werden, besonders wenn er gerade mit seiner Lieblingsspielzeug oder dem Essen beschäftigt ist. Vermeide es, deinen Hund in Stresssituationen zu heben. Achte auf seine Körpersprache und frage dich, ob er entspannt genug ist, um die Aktion zu akzeptieren.
Ein entspannter Hund bedeutet auch weniger Risiko für dich. Ein Hund, der angespannt ist, kann sich leicht wehren und plötzlich nach dir schnappen, wenn er sich unsicher fühlt. Ein beruhigendes Wort oder eine sanfte Streicheleinheit kann Wunder wirken, bevor du deinen Hund in die Luft erhebst. Achte darauf, dass du ihm keine Angst machst, sonst wirst du die „Hundehochheberei“ schneller vergessen, als du „Sitz“ sagen kannst.
Auch deine eigene Haltung ist entscheidend! Stelle sicher, dass du stabil stehst und genügend Platz um dich herum hast. Ein unvorbereiteter Versuch, einen Hund hochzuheben, kann schnell in einer Chaossituation enden. Und das will wirklich niemand – weder du noch dein Hund!
Die Technik: Richtiges Anheben
Wenn dein Hund nun bereit ist und du selbst genug Platz hast, geht es an die Technik des Anhebens. Beginne immer mit einer stabilen Haltung. Du solltest die Beine leicht gebeugt und die Füße hüftbreit auseinander haben, um eine sichere Grundlage zu bieten.
Der erste Schritt beim Anheben ist, deinen Hund richtig zu greifen. Achte darauf, dass du ihn nicht nur an den Vorderbeinen oder am Halsband hochziehst. Die richtige Technik besteht darin, deinen Hund unter dem Brustkorb und unter den Hinterbeinen zu stützen. Dadurch verteilst du das Gewicht gleichmäßig und vermeidest, dass er sich unangenehm windet.
Falls dein Hund klein genug ist, kannst du ihn leicht in einer Hand stützen und mit der anderen Hand die Brust stützen. Bei größeren Hunden hilft es, zwei Hände zu benutzen – eine unter dem Brustkorb und die andere, um die Hinterbeine zu stützen. Aber Achtung, lass dich nicht zu sehr von der „Ich schaffe das“-Mentalität blenden, wenn dein Hund das Gewicht von 30 Kilo hat. Überlege immer, ob du in der Lage bist, das Tier sicher zu heben!
Die richtige Haltung nach dem Anheben
Du hast es geschafft! Dein Hund schwebt jetzt in den Lüften und du fühlst dich wie ein Hundetrainer im Zirkus. Aber was nun? Die wichtigste Regel nach dem Hochheben ist: bleib ruhig. Vermeide hastige Bewegungen, da dein Hund sonst das Gefühl bekommt, dass er fallen könnte. Achte darauf, ihn immer nahe am Körper zu halten, um das Gefühl der Sicherheit zu maximieren.
Wenn du den Hund hochhältst, versuche, ihn sanft in eine Position zu bringen, in der er sich wohlfühlt. Bei größeren Hunden kannst du sie vorübergehend auf deine Hüfte legen oder an deinen Körper anlehnen. Dies gibt dir nicht nur mehr Kontrolle, sondern auch deinem Hund das Gefühl, nicht in der Luft zu „fliegen“. Der Hund sollte nicht wie eine heiße Kartoffel durch die Luft geschleudert werden!
Es ist ebenfalls wichtig, die Dauer des Hochhebens zu beachten. Du solltest deinen Hund nicht zu lange in der Luft halten, da es für ihn unangenehm oder sogar schmerzhaft werden kann. Nach einer kurzen Zeit solltest du ihn behutsam wieder absetzen und ihm eine kleine Pause gönnen. So bleibt er auch weiterhin entspannt und zufrieden.
Fehler vermeiden: Was man nicht tun sollte
Obwohl es einfach erscheint, einen Hund zu heben, gibt es einige häufige Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest. Der größte Fehler ist, deinen Hund an den Vorderbeinen oder dem Halsband hochzuziehen. Dies kann nicht nur für deinen Hund unangenehm sein, sondern auch zu Verletzungen führen. Die beste Methode ist immer, den Hund unter den Körper zu stützen.
Ein weiterer Fehler ist, zu versuchen, einen Hund ohne Rücksicht auf seine Größe zu heben. Wenn dein Hund schwer ist, sei dir bewusst, dass du eventuell nicht in der Lage bist, ihn sicher anzuheben. Versuche niemals, dich zu überfordern! Lass dir im Zweifelsfall immer Hilfe holen, um sicherzustellen, dass du den Hund nicht unnötig belastest.
Und zu guter Letzt: Achte darauf, dass du deinen Hund nicht in einer zu unbequemen Haltung hochhebst. Es mag verlockend sein, ihn schnell von der Couch zu holen, aber dies könnte mehr Schaden als Nutzen bringen, besonders wenn der Hund nicht bereit ist oder die Haltung nicht ideal ist. Denke immer daran: Sicherheit geht vor!
