Von wann bis wann darf man keine Bäume fällen?

Wer einen Garten besitzt, kennt das Gefühl, dass der Baum von nebenan zu groß wird und vielleicht ein bisschen zu nah an das Haus rückt. Doch bevor der Entschluss fällt, das gute Stück zu fällen, sollte man sich gut überlegen, wann und unter welchen Umständen das überhaupt erlaubt ist. Es gibt gesetzliche Regelungen, die das Fällen von Bäumen in bestimmten Monaten verbieten. Aber keine Sorge, wir erklären dir alles, was du wissen musst – natürlich ohne in den Dschungel der Paragraphen abzutauchen!

Warum gibt es eine gesetzliche Regelung?

Die Frage, warum man überhaupt auf die Idee kommt, Bäume nur in bestimmten Monaten zu fällen, ist vollkommen berechtigt. Bäume spielen nicht nur in der Natur eine wichtige Rolle, sondern auch im Garten selbst. Sie bieten Lebensraum für viele Tiere, spenden Schatten und verbessern das Klima. Wenn man also einfach drauflos schneidet, könnte man die heimischen Ökosysteme schädigen.

Aus diesem Grund gibt es gesetzliche Vorschriften, die das Fällen von Bäumen während der Brut- und Setzzeit von Vögeln und anderen Tieren verbieten. Diese Zeit dauert von 1. März bis 30. September, was bedeutet, dass während dieser Monate keine Bäume gefällt werden dürfen. Warum? Ganz einfach: Viele Vögel haben während dieser Zeit Nester in den Bäumen, und wir wollen doch nicht, dass sie ihr Zuhause verlieren, oder?

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Außerdem sind die Bäume in der Zeit von Frühling bis Herbst besonders aktiv. Sie sind in voller Blüte und treiben ihre Säfte aus. Ein Schnitt oder das Fällen eines Baumes in dieser Zeit kann dem Baum schweren Schaden zufügen und seine Überlebenschancen verringern. In der Ruhephase im Winter hingegen kann der Baum den Eingriff besser überstehen.

Von wann bis wann darf man also keine Bäume fällen?

Wie bereits erwähnt, ist das Fällen von Bäumen in der Zeit vom 1. März bis 30. September verboten. Aber was passiert, wenn man sich nicht daran hält? Der Gesetzgeber ist da sehr ernst und es können hohe Bußgelder drohen. Um also nicht Gefahr zu laufen, eine saftige Strafe zu zahlen, sollte man sich an diese Regelung halten.

Aber keine Sorge, auch wenn der Frühling ruft und du das Gefühl hast, deinen Garten endlich wieder auf Vordermann zu bringen, gibt es eine Ausnahme. Das Fällen von Bäumen ist nur dann verboten, wenn der Baum tatsächlich Nester von Vögeln oder andere geschützte Tiere beherbergt. Hast du also einen Baum, der keine Tiere beheimatet, kannst du ruhig zur Säge greifen – aber bitte im richtigen Zeitraum!

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Was passiert, wenn man sich nicht an die Regelung hält?

Wer nun denkt, dass ein paar Äste im Frühling zu entfernen ja niemandem schaden kann, der sollte sich über die möglichen Konsequenzen im Klaren sein. Das Gesetz lässt bei einem Verstoß keine Nachsicht walten, und es gibt einige potenzielle Strafen, die auf den Übeltäter warten können.

Wer während der Brut- und Setzzeit einen Baum fällt, riskiert ein empfindliches Bußgeld. Aber das ist noch nicht alles! In besonders schweren Fällen, zum Beispiel wenn durch das Fällen des Baumes Tiere in Gefahr geraten oder sogar verletzt werden, kann es zu rechtlichen Konsequenzen kommen, die weit über die Bußgelder hinausgehen. Wer also nicht möchte, dass der Garten plötzlich ein teurer Spaß wird, sollte sich an die gesetzlichen Regelungen halten.

Zeitraum Erlaubt oder verboten? Bemerkungen
1. März – 30. September Verboten Brut- und Setzzeit von Vögeln und anderen Tieren. Bäume dürfen nur bei akuten Gefahrenfällen gefällt werden.
1. Oktober – 28. Februar Erlaubt Der Baum hat keine Tiere beheimatet und es gibt keine anderen Gründe, die dagegen sprechen.
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Fazit: Der richtige Zeitpunkt für den Baumschnitt

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der beste Zeitpunkt, um einen Baum zu fällen, ist definitiv außerhalb der Brut- und Setzzeit. Wenn du also die Natur nicht stören willst und gleichzeitig die gesetzlichen Bestimmungen einhalten möchtest, greif lieber im Herbst oder Winter zur Axt – aber nur, wenn der Baum tatsächlich keine Tiere beherbergt.

Also, bevor du deinen Garten in ein „Baumfrei“-Paradies verwandelst, solltest du dich gut informieren und sicherstellen, dass du alles richtig machst. Schließlich geht es nicht nur um das Aussehen deines Gartens, sondern auch um das Wohl der Tiere und den Erhalt der Natur. Ein bisschen Geduld zahlt sich hier wirklich aus!

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