Welche Würmer gibt es bei Katzen?

Katzen sind niedlich, flauschig und haben oft ihren eigenen Kopf – aber leider sind sie auch nicht vor ungebetenen Gästen gefeit. Die Rede ist von Würmern. Diese kleinen Plagegeister können sich unbemerkt im Darm unserer geliebten Stubentiger einnisten und allerlei Unheil anrichten. Doch keine Panik! Mit ein wenig Wissen und einem wachsamen Auge bleibt deine Katze wurmfrei – oder wird es ganz schnell wieder.

Die häufigsten Wurmarten bei Katzen

Es gibt viele Arten von Würmern, aber nur wenige machen es sich wirklich gern im Inneren einer Katze gemütlich. Trotzdem sind sie nicht weniger unangenehm – weder für das Tier noch für den Menschen. Die häufigsten Vertreter sind Spulwürmer, Bandwürmer, Hakenwürmer und Lungenwürmer. Jeder bringt seine eigenen Probleme mit sich – eine Art tierischer Mitbewohner, auf den man gern verzichten würde.

Spulwürmer sind die wahren Klassiker unter den Katzenwürmern. Sie sehen aus wie Spaghetti (leider ohne Tomatensauce) und leben im Dünndarm. Besonders junge Katzen sind gefährdet, da sie sich schon durch die Muttermilch oder den Kot anderer Tiere anstecken können. Symptome wie aufgeblähter Bauch und Durchfall sind typische Anzeichen.

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Bandwürmer sind ein weiteres, eher ekliges Kapitel. Diese Plattwürmer setzen sich gern im Darm fest und geben regelmäßig kleine Glieder ab, die aussehen wie Reiskörner. Wenn du also „Reis“ im Katzenkörbchen findest – besser zweimal hinsehen! Die Übertragung erfolgt häufig über infizierte Beutetiere oder Flöhe.

Wie erkennt man einen Wurmbefall?

Würmer sind Meister der Tarnung – oft leben sie unbemerkt in der Katze, ohne sofort auffällige Symptome zu verursachen. Deshalb ist es wichtig, auf subtile Hinweise zu achten. Auch wenn deine Katze topfit wirkt, kann sie dennoch ungebetene Mitbewohner beherbergen.

Typische Symptome eines Wurmbefalls sind unter anderem:

  • Gewichtsverlust trotz gutem Appetit
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Stumpfes, glanzloses Fell
  • Juckreiz am Hinterteil, häufiges „Rutschen“ über den Boden
  • Würmer oder „Reiskörner“ im Kot oder Fell

Besonders tückisch: Manche Katzen zeigen gar keine Anzeichen, sind aber trotzdem infiziert – und können andere Tiere (oder in seltenen Fällen auch Menschen) anstecken. Deshalb ist eine regelmäßige Wurmkur kein übertriebener Luxus, sondern eine sinnvolle Maßnahme im Katzenalltag.

Wenn du bei deiner Katze eines oder mehrere dieser Symptome beobachtest, solltest du schnellstmöglich den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann anhand einer Kotprobe feststellen, um welche Art von Wurm es sich handelt – und wie man ihn am besten loswird.

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Wie werden Würmer übertragen?

Jetzt wird’s krabbelig: Die Übertragungswege von Würmern sind so vielfältig wie die Ausreden von Katzen, warum sie gerade nicht vom Sofa aufstehen wollen. Am häufigsten geschieht die Ansteckung durch das Aufnehmen von infiziertem Kot – zum Beispiel beim Schnuppern an fremden Hinterlassenschaften im Garten oder auf Spaziergängen.

Auch Flöhe spielen eine große Rolle – besonders bei der Übertragung von Bandwürmern. Wenn die Katze beim Putzen einen Floh verschluckt, der mit Bandwurmlarven infiziert ist, ist der Weg für die Würmer frei. Ein weiterer Klassiker: Das Verspeisen von Mäusen, Vögeln oder anderen kleinen Beutetieren. Für Katzen ein Festmahl – für uns eine potenzielle Wurmquelle.

Selbst Wohnungskatzen sind nicht hundertprozentig sicher. Wurmeier können an unseren Schuhen haften und so ins Haus gelangen. Oder der Floh des Nachbarkaters kommt zu Besuch. Wer hätte gedacht, dass ein kurzer Ausflug in den Flur so gefährlich sein kann?

Was kann man gegen Würmer tun?

Würmer sind zwar lästig, aber kein Grund zur Verzweiflung. Die gute Nachricht ist: Sie lassen sich behandeln – und noch besser, oft auch vermeiden. Das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen die Krabbler ist die regelmäßige Entwurmung. Die Mittel gibt es als Tabletten, Pasten oder Spot-on-Präparate – ganz nach Geschmack (also nach dem der Katze, nicht deinem).

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Regelmäßige Entwurmung ist besonders wichtig bei Freigängerkatzen. Je nach Lebensstil sollte man alle 3 Monate – oder in Absprache mit dem Tierarzt – eine Wurmkur durchführen. Bei Wohnungskatzen reicht es in vielen Fällen, alle 6 Monate zu entwurmen. Wichtig ist, dass du das Thema nicht auf die lange Bank schiebst, denn eine unbehandelte Wurminfektion kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

Zusätzlich solltest du auf eine gute Flohprophylaxe achten – schließlich wollen wir den Wurm nicht mit dem Floh zusammen einziehen lassen. Halte das Katzenklo sauber, sammle regelmäßig Kot im Garten auf und wasche Schlafplätze deiner Katze regelmäßig. So reduzierst du die Gefahr einer erneuten Infektion – und deine Katze kann sich voll und ganz aufs Dösen konzentrieren.

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