Wie oft Hauskatze entwurmen?

Hauskatzen sind wahre Meister der Gemütlichkeit – sie schlafen, fressen, schnurren und wiederholen das Ganze in Endlosschleife. Doch zwischen all dem Kuscheln und Dösen lauert eine unsichtbare Gefahr: Würmer! Klingt nicht besonders appetitlich, ist aber wichtig. In diesem Ratgeber erfährst du, wie oft du deine Hauskatze entwurmen solltest, worauf du achten musst und warum auch reine Stubentiger nicht vor den kleinen Biestern sicher sind.

Warum ist eine Entwurmung überhaupt nötig?

Man könnte meinen, dass eine Katze, die ihre Tage auf der Fensterbank verbringt, fernab von Schmutz und Beute, keine Würmer bekommt. Falsch gedacht! Auch Stubentiger können sich infizieren – zum Beispiel durch rohes Fleisch, Flöhe oder sogar über unsere Schuhe. Diese mikroskopisch kleinen Mitbewohner lassen sich nicht leicht vertreiben und können der Gesundheit deiner Katze ordentlich zusetzen.

Wurmbefall kann zu Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust und stumpfem Fell führen – nicht gerade Zutaten für ein glückliches Katzenleben. Besonders gefährlich wird es bei jungen, alten oder geschwächten Katzen. Eine regelmäßige Entwurmung ist also kein Luxus, sondern Pflichtprogramm für verantwortungsvolle Dosenöffner.

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Wie oft sollte man entwurmen?

Die Häufigkeit hängt davon ab, wie die Katze lebt. Eine reine Wohnungskatze sollte etwa alle drei bis sechs Monate entwurmt werden. Klingt viel? Besser zu oft als zu spät, denn ein Wurmbefall bleibt häufig unentdeckt – Katzen sind schließlich Meister im Verbergen von Schwächen.

Wenn deine Katze jedoch nach draußen darf, Mäuse jagt oder andere tierische „Snacks“ mitbringt, gilt: alle ein bis drei Monate entwurmen. Ja, das klingt nach einem straffen Zeitplan – aber deine Katze wird es dir danken (auch wenn sie dabei eher so schaut, als würde sie dir nie wieder verzeihen).

Wie funktioniert eine Entwurmung überhaupt?

Die gute Nachricht: Du musst keine Wurmfangnetze basteln oder die Katze auf Diät setzen. Entwurmungsmittel gibt es in Form von Tabletten, Pasten oder Spot-on-Präparaten, die in den Nacken geträufelt werden. Der Tierarzt deines Vertrauens hilft dir bei der Auswahl des richtigen Mittels.

Nach der Gabe beginnt das Mittel damit, die ungeladenen Gäste im Inneren deiner Katze zu bekämpfen. Ein kleiner Tipp: Versteck die Tablette in einem besonders leckeren Snack – vielleicht merkt sie es nicht. Vielleicht. Realistisch betrachtet schon. Aber Versuch macht klug!

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Was gibt es sonst noch zu beachten?

Eine Entwurmung ersetzt keine allgemeine Hygiene. Regelmäßiges Händewaschen, saubere Katzentoiletten und frisches Futter sind ebenfalls wichtig, um Wurmbefall vorzubeugen. Auch eine regelmäßige Flohprophylaxe ist sinnvoll, denn Flöhe können Wurmeier übertragen.

Außerdem solltest du deine Katze regelmäßig vom Tierarzt untersuchen lassen – besonders, wenn sie Anzeichen von Unwohlsein zeigt. Und denk dran: Auch wenn sie dich nach der Tablettengabe mit strafendem Blick bedenkt, tust du es nur zu ihrem Besten. Katzen mögen keine Tabletten, aber sie mögen es auch nicht, krank zu sein – sie wissen es nur noch nicht.

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